Rutschbahn 34
D-20146 Hamburg

Öffnungszeiten / Warme Küche:
Montag nur mit Reservierung
Di. bis Sa.:  17.30 Uhr - 22.30 Uhr

Tel.: 040 / 410 25 32

Restaurant l’Auberge

Bonne Cuisine im Univiertel

Wenn die Sonne durch die großen Fenster scheint, französische Chansons zum Träumen verleiten, Lavendelduft aus der Crème brûlée sich verbreitet und man an dem einen oder anderen Tisch Gäste französisch parlieren hört - dann ist das fast wie "Provence mitten in Hamburg". Alexandre Jégard hat der einstigen "l’Auberge française" mit seiner über 30jährigen Geschichte in Hamburg ein frisches Gesicht gegeben - hell, schlicht-modern, gemütlich , très français.

Nicht mehr hochpreisige Haute cuisine wie bei den Vorgängern, sondern Fine cuisine zu fairen Preisen et voilà, c’est l‘Auberge!

Inhaber und Chef de cuisine: Alexandre Jégard aus Südfrankreich mit über 25jähriger Erfahrung in internationaler Kochkunst. In Toulon geboren, hat er als Chefkoch in allen wichtigen Städten der Côte d’Azur Leckeres zubereitet. Mediterran-arabisch ließ er sich in Casablanca/ Marokko beeinflussen. Seit 1999 in der Hansestadt (Baseler Hof, Allegria, Alsterpark Restaurant).

Geschichte: In den Siebzigern wurde die legendäre "l'Auberge française" vom Franzosen Jacques Lemercier - bis heute eine Hamburger Institution - gegründet. Er stand für die hochpreisige Haute Cuisine. Da es damals kaum frische, original französische Zutaten in der Stadt gab, fuhr er regelmäßig selbst die Strecke Hamburg-Paris-Hamburg mit seinem kleinen Lastwagen, um seine Gäste zu beglücken.

Küche: Frische, mediterrane Küche, im Besonderen natürlich aus Frankreich. Hier liegt auch Alexandre Jégards Heimat, die Provence, der Kräutergarten Frankreichs. Und den schmeckt man zum Beispiel in der Rouille, einer Creme zu Brot und Suppen mit kräftigem Knoblauch und Safran. Es heißt, in ihrem Gelb spiegele sich das Licht Südfrankreichs...Typisch provenzalisch auch die Tapenade, der Creme aus schwarzen Oliven. Und dann der frische Thymian, Rosmarin, Salbei, Lavendel - das selbst hergestellte Eis etwa betört mit Estragon!

Eine ganz besondere Spezialität ist die Bouillabaisse, die Meeressuppe aus Marseille: Etwa fünf frische Fischsorten in einem Traum von Safran, Anis, Cayenne, Weißwein, Olivenöl, Muscheln. Serviert wird die Suppe wie in Frankreichs sonnigem Süden - in großen Korkschalen.

Mediterran-arabische Einflüsse spiegeln sich etwa in der Verwendung von Datteln bei den Lamm-Nüsschen, im Minze-Mantel der Gambas, Pflaumen im Pfeffer-Sorbet wider. Auch im Argan-Öl- dem „Huile d’Argan“. Dieses nussige Öl mit einzigartigem Geschmack gilt als kostbarstes Speiseöl der Welt. Sein Baum, Arganbaum wächst auf der Welt nur im südwestlichen Marokko. Zu kosten etwa in den Coquilles St. Jaques mit Safran-Sauce.

Weine: Wie wäre es mit einem Pinot blanc 2012, rund und voll mit leichten Zitrusnoten zu Gambas im Zucchini-Minz-Mantel? Zum Filet de boeuf mit Trüffel-Sauce schmeckt wunderbar ein Bordeaux rouge 2011 aus dem Médoc - trocken, elegante und komplexe Nase, fruchtig und kraftvoll.

Et voilà - c'est l'Auberge! Bienvenue!